Freemor Breathing® – Atem, der befreit. Bewegung, die verändert.
- Corrina Holzner

- 16. Juli 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 8 Stunden

Freemor Breathing® – Atem, der befreit. Bewegung, die verändert.
Vor einigen Jahren begann mein Körper zu zittern. Einfach so, ohne Vorwarnung. Mein erster Gedanke war Panik: Stimmt etwas nicht mit mir? Doch was als beunruhigende Erfahrung begann, wurde zu einer der wertvollsten Entdeckungen meiner Arbeit mit Breathwork. Das Zittern war kein Fehler – es war mein Nervensystem, das Anspannung auf seine ureigene Art löste. Mein Körper wusste, was er tat. Aus dieser Erfahrung ist Freemor Breathing® entstanden.
Denn es gibt Anspannung, die sich mit keinem Gedanken auflösen lässt. Du weißt genau, was los ist – und trotzdem sitzt es fest, irgendwo zwischen Brust, Bauch und Schultern. Genau hier setzt Freemor Breathing® an: ein Atemritual, das nicht über den Kopf arbeitet, sondern über den Körper. Frei atmen, frei spüren, frei sein – dafür steht der Name.
Was ist Freemor Breathing®?
Freemor Breathing® ist ein bewusst geführter Atemprozess, der zwei kraftvolle Phasen verbindet: eine aktivierende Atemphase (Beambreath®) und das anschließende neurogene Zittern – die natürliche Fähigkeit deines Körpers, Spannung von selbst zu lösen.
Das ist das Besondere. Die meisten Methoden aktivieren oder beruhigen. Freemor Breathing® macht beides nacheinander: Es öffnet – und führt dann zurück in die Regulation. Ganz ohne Analyse, ohne Worte, ohne Druck.
Phase 1: Beambreath® – die aktivierende Atmung
In der ersten Phase atmest du bewusst, tief und verbunden – ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmen. Dieser durchgehende Atemfluss bringt dein Nervensystem in einen Zustand erhöhter Offenheit.
Was dann passiert, ist bei jedem Menschen anders: Manchmal tauchen festgehaltene Emotionen auf, manchmal körperliche Anspannung, manchmal einfach ein Gefühl von Weite. Nichts davon musst du steuern oder verstehen. Du atmest – der Rest darf geschehen.
Phase 2: Neurogenes Zittern – Regulation aus dem Körper heraus
Nach der Atemphase beginnt der Körper häufig von selbst zu zittern – oft aus dem Becken oder den Beinen heraus. Das ist kein Kontrollverlust und kein Zeichen von Überforderung, sondern ein natürlicher Mechanismus: neurogenes Zittern. Darüber entlädt das Nervensystem aufgestaute Spannung und findet zurück in sein Gleichgewicht.
Tiere in der Wildnis tun das instinktiv nach einer Stresssituation, um überschüssige Anspannung abzubauen – wir Menschen haben es uns weitgehend abtrainiert. In dieser Phase geht es nur darum, wieder zuzulassen, was der Körper ohnehin kann. Du musst nichts tun. Du lässt geschehen.
Was Freemor Breathing® einzigartig macht
Während viele Breathwork-Formate beim verbundenen Atmen aufhören, geht Freemor Breathing® einen entscheidenden Schritt weiter und bezieht die Körperintelligenz aktiv mit ein. Gefühle und Spannungen, die nach einer reinen Atemsession noch da sein können, werden über das Zittern weiterverarbeitet – ohne dass der Verstand etwas tun muss.
Es ist nicht einfach die Kombination zweier bekannter Methoden, sondern ein eigenständiger Ansatz, der ein tiefes Verständnis von Atemarbeit und der Funktionsweise des Nervensystems voraussetzt. In dieser Form gibt es Freemor Breathing® nur bei Beamdream Breathworks.
Für wen ist Freemor Breathing® gedacht?
Besonders wertvoll ist die Methode, wenn du
inneren Druck oder emotionale Anspannung spürst, die sich „nicht wegdenken" lässt,
dich in intensiveren Breathwork-Formaten bisher schnell überfordert gefühlt hast,
dich tiefer mit dir verbinden möchtest – ohne reden zu müssen,
offen für körperorientierte Prozesse bist.
Gut zu wissen: Weil die Atemphase intensiv ist, ist Freemor Breathing® nicht für jede Situation geeignet – etwa in der Schwangerschaft oder bei bestimmten gesundheitlichen Vorbelastungen. Im Zweifel klär es vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab. In jeder Session wirst du von erfahrenen, zertifizierten Facilitator:innen begleitet, die den Raum mit Klarheit und Respekt halten.
Was dich in einer Session erwartet
Ruhiges Ankommen und Einführung
Ca. 30–40 Minuten Beambreath® (verbundenes Atmen)
Übergang ins neurogene Zittern
Abschließende Integrationsphase
Wo du Freemor Breathing® erleben kannst
Für Einsteiger: Der Videokurs Begin to Breathe enthält eine vollständige Freemor-Breathing®-Session – du lernst die Technik sicher und in deinem eigenen Tempo kennen.
Live erleben: Zertifizierte Beamdream-Teacher bieten Freemor-Breathing®-Sessions online und vor Ort an. [→ Zu den nächsten Terminen]
Selbst anleiten: Im Freemor Breathing® Teacher-Modul lernst du, die Technik sicher für Einzelpersonen und Gruppen zu führen.
Stimmen von Teilnehmer:innen
„Ich habe nicht viel verstanden – aber alles gefühlt."
„Das Zittern war völlig neu für mich – und irgendwie genau das, was mein Körper gebraucht hat."
„Ich war danach ruhig, klar, kraftvoll – auf eine neue Weise."
Häufige Fragen zu Freemor Breathing®
Was ist neurogenes Zittern?
Ein natürlicher Mechanismus, mit dem das Nervensystem aufgestaute Spannung entlädt und sich neu reguliert. Tiere tun das instinktiv nach Stress – beim Menschen ist diese Fähigkeit oft unterdrückt, lässt sich aber wieder zulassen.
Ist Freemor Breathing® für Anfänger geeignet?
Ja. Dein Körper gibt das Tempo vor, und du regulierst dich selbst. Wichtig ist, dass du dich sicher fühlst und bei ersten Anzeichen von Überforderung pausierst. Bei gesundheitlichen Vorbelastungen vorab ärztlich abklären.
Was passiert, wenn ich nicht zittere?
Das ist völlig normal. Manche Menschen zittern sofort, andere brauchen mehr Zeit – und manche gar nicht. Dein Körper weiß, was er braucht.
Wie unterscheidet sich Freemor Breathing® von klassischem Breathwork?
Klassische Formate arbeiten vor allem über den Atem. Freemor Breathing® ergänzt das verbundene Atmen um das neurogene Zittern – der Körper verarbeitet weiter, wo reine Atemarbeit aufhört.




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